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Zubereitung homöopathischer Mittel

Preparazione rimedi omeopatici Homöopathische Arzneimittel werden aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Substanzen hergestellt.

Aus diesen Rohstoffen wird zuerst eine Urtinktur erzeugt, die für die Herstellung der homöopathischen Potenzen verwendet wird. Die Ausgangssubstanz wird in 45-95%igem Alkohol gegeben, um die Wirkstoffe im Alkohol zu lösen; Mineralstoffe werden vor dem Auflösen fein verrieben. Pflanzliche Mittel werden aus frischen Pflanzen gewonnen. Zur Herstellung von Urtinkturen tierischer Herkunft dienen Organe, Extrakte, Ausscheidungsstoffe und Giftstoffe wie zum Beispiel jene von Bienen (Apis mellifica), roten Waldameisen (Formica rufa) oder Schlangen (Lachesis muta).

Die Bezeichnung eines homöopathischen Arzneimittels setzt sich aus drei Elementen zusammen: aus dem lateinischen Namen der Ausgangssubstanz und einer Kombination aus Buchstaben und einer Zahl, die den Verdünnungsgrad angeben. Man unterscheidet zwischen Dezimalpotenzen (DH-Potenzen) sowie Centesimalpotenzen nach Hahnemann (CH-Potenzen), sowie LM-Potenzen oder Quinquagintamillesimal-Potenzen, die von Hahnemann in seinen letzten Lebensjahren entwickelt wurden und neue therapeutische Perspektiven im Vergleich zu den herkömmlichen Verdünnungen eröffneten.

Die Zahl gibt an, wie oft das Mittel verdünnt wurde. So bedeutet zum Beispiel der Name Sulphur DH 12, dass die Grundsubstanz des homöopathischen Mittels Schwefel ist. In der Herstellung wurde ein Tropfen Schwefelurtinktur in zehn Tropfen Alkohol gelöst und dieser Vorgang 12 Mal wiederholt.

Die meisten homöopathischen Mittel werden so stark verdünnt, dass chemisch gesehen kein einziges Molekül der Ausgangssubstanz mehr enthalten ist. Doch Homöopathie funktioniert dennoch.

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